samurai schwert


Die hohe Härte von 60–62 HRC sorgt auch für ein langes Halten der Schärfe (Schnitthaltigkeit). Argumente wie die historische Abwesenheit hochentwickelter Fechtlehren und qualitativer gebrauchstüchtiger Waffen bei anderen Völkern außerhalb des sino-japanischen Kulturkreises entsprechen aus wissenschaftlicher Sicht nicht den archäologisch und historisch belegten Tatsachen. Sie resultiert auch teilweise aus der angewandten Wärmebehandlung: Beim differenzierten Härten dehnt sich der Schneideteil des Schwerts stärker aus als der Rücken. Die Kunst des Schwertziehens nennt sich Iaidō und ist eine eher meditative Form des Kampfes, bei dem gegen einen imaginären Feind gekämpft wird.

Dieses Missverständnis beruht möglicherweise auf einer falschen Analogie zum Damaszener Stahl, der jedoch mit einer völlig anderen Schmiedetechnik gefertigt wird. Mehr als der waffentechnische Aspekt der japanischen Klingen werden heute die hohe Qualität des Stahls und die ästhetischen Eigenschaften geschätzt und bewundert, die allerdings nur durch eine handwerklich gute Politur zu Tage treten.

Gratis-Sonderaktion: Zu diesem Schwert erhalten Sie ein Japanisches Pflege-Set und 1 Tischständer mit Hochglanzlack oder 1 Wandhalter mit Hochglanzlack im Wert vo Euro 49,90 kostenlos. Obwohl online viele Informationen und Meinungen über Samuraischwerter wie zum Beispiel Katana veröffentlicht sind, widersprechen sich trotzdem viele Quellen, sodass es schwierig sein kann sich über das Internet selbst eine Meinung zu bilden.Während die eine Quelle sagt, dass modern produzierte Schwerter nur China Schrott ohne Nutzen sind, sagt eine andere Person hingegen, dass die japanischen Produktionsmethoden zur Stahlgewinnung und -weiterverarbeitung längst überholt und nur noch unnötig teuer sind.

B. Helme) enthielten. [26] Abgesehen davon, dass ein Rennofen nicht die zur Herstellung von niedrig bzw. Die Qualität der japanischen Klingen gründet demnach nicht auf der Qualität des Ausgangsmaterials als solchem. Für eine Daisho-Kombination werden die Verzierungen des Wakizashi (Kurzschwert) auf die des Katanas abgestimmt. Der Schmied kann dem Klingenheft (Nakago) eine bestimmte Form geben, den Klingenrücken rund oder eckig gestalten, die Form der Härtelinie (Hamon) bestimmen sowie die Struktur und Optik des Stahls beeinflussen. Heutzutage werden vielfach auch so genannte Shirasaya-Katanas angeboten, deren komplette Montur aus unbehandeltem Holz besteht. Es handelt sich dabei um einen mehr oder minder deutlich abgegrenzten Bereich der Schneide, ein Ergebnis des sogenannten differentiellen Härtens. [24] Eine wichtige Unterscheidung; das Katana entstand in seiner heutigen Form erst im 17. Das Katana an sich war somit von vornherein eine persönliche Duellwaffe für schwach oder gar nicht gerüstete Gegner, die ihre endgültige Form (Montierung, Politur, Gestaltung) erst im 17.

Jahrhundert, die Schlacht-Schwerter vor dem Tokugawa-Shogunat waren in der Regel keine Katanas und wurden entsprechend anders eingesetzt.

Last Samurai Katana inkl. Noch heute existieren in Japan zahlreiche traditionelle (Koryū)-Schwertschulen, die das allgemeine Schwertverbot des Kaisers Meiji überlebt haben. In späteren Zeiten – insbesondere im Tokugawa-Shogunat der Edo-Periode – wurde das Katana zur „Seele des Samurais“ verklärt. Die Klingenform ähnelt der eines Säbels, jedoch ist das Griffstück (Angel) – im Japanischen als Nakago bezeichnet – nicht gegen die Schneidenseite gebogen wie oft beim klassischen Säbel. Heute gefertigte Waffen werden auch Shinken, „echtes Schwert“, genannt.
Der Aufbau und die Härtung des Katanas sind hiermit rein technisch ungeeignet zur Bekämpfung von Plattenrüstungen oder Kettenpanzern, diese konkrete relativ junge Schwertart (nicht zu verwechseln mit Tachi oder Nihontō an sich) diente ausschließlich repräsentativen Zwecken und als Duellwaffe gegen ungepanzerte Gegner.

Die dadurch erzeugten Formen des Hamon können ein Hinweis auf die Schmiedeschule sein, sind in aller Regel aber kein Kennzeichen einer bestimmten Qualität. Während für eine Person, die Jahre lang die japanische Geschichte studiert hat, ein außerhalb Japans produziertes Schwert nicht besonders interessant ist.Ist hingegen eine andere Person, die ein Schwert zum Beispiel für Tameshigiri Übungen benutzt nicht unbedingt an den altertümlichen, aufwändigen Produktionsmethoden interessiert.
Die Darstellung der Samurai und ihrer Schwertkämpfe sowie Duelle der Manga- und Anime-Protagonisten trugen wesentlich zur Entstehung vieler Missverständnisse bei, die bis heute meist kritiklos angenommen werden. Unnötiges Weiterschmieden machte den Stahl nur weicher und hätte zu weiterem Verlust an Material durch Abbrand geführt. Die Öffnung der Scheide (Koiguchi, „Karpfenmaul“) wird mit einem Abschluss aus Horn oder Knochen belegt. Dieses ist bekannt aus der Fernsehserie Lone Wolf & Cub, sowie dem Film Okami – Das Schwert der Rache.