Das Handy mit GPS im Schulranzen kann dem Elfjährigen die gruselige Erfahrung ersparen, sich zu verlaufen.
Der "Spiegel" warnt vorm digitalen Burn-out, bei "Hart aber fair" fragt sich eine besorgte Talkrunde, ob Smartphones dumm und krank machen. ", Zwei Eigenschaften hat Hüther ausgemacht, die sich nicht digitalisieren, nicht auslagern lassen: das Wollen und die Fähigkeit, Mittel und Wege zu finden, dieses Wollen umzusetzen. Die Menschheit verdummt. Der Psychiater Manfred Spitzer warnt vor "digitaler Demenz"; der Medienpsychologe Peter Vorderer hält das für Quatsch. Wenn sie falsch genutzt werden. Das Gegenteil ist dies: Die Menschen werden immer noch immer schlauer, Digitalisierung hin oder her. Sondern darauf, statt von digitaler Demenz zu sprechen den digitalen Graben einer modernen Gesellschaft wenigstens teilweise zuzuschütten. In seinem Bestseller "Digitale Demenz" behauptet Manfred Spitzer, Computer und Smartphones machten Kinder dumm. Ein Plädoyer für mehr Entdeckerfreude. Um satte 30 Punkte – ziemlich gleichmäßig verteilt um gut drei Punkte pro Dekade. Aber wenn der Akku leer ist, muss das Kind wie zu allen Zeiten andere Menschen nach dem Weg fragen. Das Essen kommt auf den Tisch, wir wollen anfangen, einer fehlt und eine sagt: "Hat mal jemand die Telefonnummer von Jörg?" siehe z.B. Smartphone und Tablet machen sie aber womöglich immer leichter. Kernaussage und Gruselvorstellung: Digitale Medien lassen das Hirn schrumpfen, legen … "Wie zu anderen Zeiten Hammer und Meißel oder der Rechenschieber bietet uns jetzt die Digitalisierung Möglichkeiten, von denen die Menschen vor ein paar Jahren nur geträumt haben. Mit der Hand einen weitgehend fehlerfreien Brief schreiben; eine Landkarte lesen; mittels einer mündlichen Beschreibung den Weg zu einer Adresse in einer fremden Stadt finden; im Kopf überschlagen, ob der Kassenzettel so ungefähr stimmt; bei der ersten Frankreich-Reise nach Jahrzehnten Vokabeln abrufen – wir schaffen es nicht mehr. Der Mediziner ist kein Mann des „einerseits, andererseits”. Diese Art des Mitdenkens in einer sich verändernden Welt kann übrigens auch das eigene Gehirn ganz gut fit halten. Das Netz eröffnet über alle Grenzen hinweg eine unermessliche Fülle an Anregungen. Einer der wichtigsten Faktoren des sogenannten Flynn-Effekts aber ist dieser: Die Intelligenz in einer Gesellschaft steigt, wenn sie von dieser Gesellschaft gebraucht und belohnt wird. Wenn ich in diesem Buch versuche, diese besorgniserregen-den Entwicklungen zusammenfassend darzustellen, muss ich zwangsläufi g auf Gedanken zurückgreifen, die ich schon vor Jahren aufgeschrieben und publiziert habe. "Es wäre das Schönste, was passieren könnte: Statt Steine zu schleppen oder Geschichtsdaten auswendig zu lernen, besinnen sich die Menschen darauf zurück, dass sie kreative Gestalter sind, die einzigen auf diesem Planeten, die immer wieder neue Probleme lösen können.". "Es gibt auch keinerlei empirische oder experimentelle Beweise dafür, dass zum Beispiel die Kinder durch den Einsatz digitaler Medien in der Schule verdummen. Genauso fit wie Kopfrechnen und Gedichte aufsagen. Es muss ja auch keiner wissen. Sie machen das Leben leichter. Und da wird's wieder kompliziert. Entwarnung: "Für den Moment vielleicht, aber das ist kein langfristiger Effekt. Ganz entspannter Freitagabend, ganz entspanntes Treffen mit Freunden. Es freut sich über jede Aufgabe, die es nicht ausführen muss. Diese Netzwerke können jederzeit wieder aktiviert werden.". Oder: Wir belasten unser eigenes Hirn nicht mehr damit.
Verblödet die Nation? Das kann nur gelingen, wenn die Erfahrung der Älteren sich mit dem Gestaltungsdrang der Jungen verbündet.
Der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor einer „Digitalen Demenz“. Und wenn gleichzeitig der Drang, nur noch Vertrautes als Bewahrer zu verwalten, zugunsten der Entdeckerfreude ein bisschen eingedämmt wird. Eigentlich kein Thema. Welche Erkenntnisse und Behauptungen der Autor dabei aufgestellt hat, beleuchte ich im folgenden Beitrag. Kollektiv, als Spezies.
Navigieren, Fremdsprachen lernen, Telefonnummern merken: Internet und Smartphones nehmen uns viele Aufgaben ab. Schrumpfen deshalb die Hirne? Ein Deutscher, der vor 100 Jahren mit einem IQ von 130 als hochbegabt galt, wäre heute nur noch Durchschnitt. "Es kommt ganz auf die frühe emotionale Förderung des Kindes in der Familie an." Ein Streitgespräch © Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Räumliche Orientierung zum Beispiel erfordert sehr viel Energie. Fünf Freunde haben die Nummer, aber keiner weiß sie auswendig. "Wenn wir unser System durch die Nutzung eines Navigators ständig davon entlasten, dann gehen Netzwerke, die früher dafür zuständig waren, in Ruhestellung", sagt Roth. digitale Demenz. Trotzdem wird ein Streit daraus. Die Betonung liegt auf intelligent. So wie jedes schlecht oder falsch eingesetzte Werkzeug Schaden anrichten kann.
Der "Spiegel" warnt vorm digitalen Burn-out, bei "Hart aber fair" fragt sich eine besorgte Talkrunde, ob Smartphones dumm und krank machen. ", Zwei Eigenschaften hat Hüther ausgemacht, die sich nicht digitalisieren, nicht auslagern lassen: das Wollen und die Fähigkeit, Mittel und Wege zu finden, dieses Wollen umzusetzen. Die Menschheit verdummt. Der Psychiater Manfred Spitzer warnt vor "digitaler Demenz"; der Medienpsychologe Peter Vorderer hält das für Quatsch. Wenn sie falsch genutzt werden. Das Gegenteil ist dies: Die Menschen werden immer noch immer schlauer, Digitalisierung hin oder her. Sondern darauf, statt von digitaler Demenz zu sprechen den digitalen Graben einer modernen Gesellschaft wenigstens teilweise zuzuschütten. In seinem Bestseller "Digitale Demenz" behauptet Manfred Spitzer, Computer und Smartphones machten Kinder dumm. Ein Plädoyer für mehr Entdeckerfreude. Um satte 30 Punkte – ziemlich gleichmäßig verteilt um gut drei Punkte pro Dekade. Aber wenn der Akku leer ist, muss das Kind wie zu allen Zeiten andere Menschen nach dem Weg fragen. Das Essen kommt auf den Tisch, wir wollen anfangen, einer fehlt und eine sagt: "Hat mal jemand die Telefonnummer von Jörg?" siehe z.B. Smartphone und Tablet machen sie aber womöglich immer leichter. Kernaussage und Gruselvorstellung: Digitale Medien lassen das Hirn schrumpfen, legen … "Wie zu anderen Zeiten Hammer und Meißel oder der Rechenschieber bietet uns jetzt die Digitalisierung Möglichkeiten, von denen die Menschen vor ein paar Jahren nur geträumt haben. Mit der Hand einen weitgehend fehlerfreien Brief schreiben; eine Landkarte lesen; mittels einer mündlichen Beschreibung den Weg zu einer Adresse in einer fremden Stadt finden; im Kopf überschlagen, ob der Kassenzettel so ungefähr stimmt; bei der ersten Frankreich-Reise nach Jahrzehnten Vokabeln abrufen – wir schaffen es nicht mehr. Der Mediziner ist kein Mann des „einerseits, andererseits”. Diese Art des Mitdenkens in einer sich verändernden Welt kann übrigens auch das eigene Gehirn ganz gut fit halten. Das Netz eröffnet über alle Grenzen hinweg eine unermessliche Fülle an Anregungen. Einer der wichtigsten Faktoren des sogenannten Flynn-Effekts aber ist dieser: Die Intelligenz in einer Gesellschaft steigt, wenn sie von dieser Gesellschaft gebraucht und belohnt wird. Wenn ich in diesem Buch versuche, diese besorgniserregen-den Entwicklungen zusammenfassend darzustellen, muss ich zwangsläufi g auf Gedanken zurückgreifen, die ich schon vor Jahren aufgeschrieben und publiziert habe. "Es wäre das Schönste, was passieren könnte: Statt Steine zu schleppen oder Geschichtsdaten auswendig zu lernen, besinnen sich die Menschen darauf zurück, dass sie kreative Gestalter sind, die einzigen auf diesem Planeten, die immer wieder neue Probleme lösen können.". "Es gibt auch keinerlei empirische oder experimentelle Beweise dafür, dass zum Beispiel die Kinder durch den Einsatz digitaler Medien in der Schule verdummen. Genauso fit wie Kopfrechnen und Gedichte aufsagen. Es muss ja auch keiner wissen. Sie machen das Leben leichter. Und da wird's wieder kompliziert. Entwarnung: "Für den Moment vielleicht, aber das ist kein langfristiger Effekt. Ganz entspannter Freitagabend, ganz entspanntes Treffen mit Freunden. Es freut sich über jede Aufgabe, die es nicht ausführen muss. Diese Netzwerke können jederzeit wieder aktiviert werden.". Oder: Wir belasten unser eigenes Hirn nicht mehr damit.
Verblödet die Nation? Das kann nur gelingen, wenn die Erfahrung der Älteren sich mit dem Gestaltungsdrang der Jungen verbündet.
Der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor einer „Digitalen Demenz“. Und wenn gleichzeitig der Drang, nur noch Vertrautes als Bewahrer zu verwalten, zugunsten der Entdeckerfreude ein bisschen eingedämmt wird. Eigentlich kein Thema. Welche Erkenntnisse und Behauptungen der Autor dabei aufgestellt hat, beleuchte ich im folgenden Beitrag. Kollektiv, als Spezies.
Navigieren, Fremdsprachen lernen, Telefonnummern merken: Internet und Smartphones nehmen uns viele Aufgaben ab. Schrumpfen deshalb die Hirne? Ein Deutscher, der vor 100 Jahren mit einem IQ von 130 als hochbegabt galt, wäre heute nur noch Durchschnitt. "Es kommt ganz auf die frühe emotionale Förderung des Kindes in der Familie an." Ein Streitgespräch © Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Räumliche Orientierung zum Beispiel erfordert sehr viel Energie. Fünf Freunde haben die Nummer, aber keiner weiß sie auswendig. "Wenn wir unser System durch die Nutzung eines Navigators ständig davon entlasten, dann gehen Netzwerke, die früher dafür zuständig waren, in Ruhestellung", sagt Roth. digitale Demenz. Trotzdem wird ein Streit daraus. Die Betonung liegt auf intelligent. So wie jedes schlecht oder falsch eingesetzte Werkzeug Schaden anrichten kann.